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17.1.2009 von admin.
dann stimmt da doch was nicht, oder?
Ich habe nach der Meinung in einem Chat gefragt und wurde überschüttet mit Ratschlägen, den Betreffenden doch zum Psychotherapeuten zu schicken. Alle fanden es merkwürdig und beunruhigend, wenn ein erwachsener Mensch so etwas tut. Und sie machten sich einen Kopf, was an Problemen wohl dahinter stecken könnte.
Nur eine ältere Dame, die sich als Teddyfreundin bezeichnete, bemerkte, das sei doch nichts besonderes und andere sprächen mit ihren Blumen.
Foto aus der Ausstellung Männer und ihre Teddys, die bis zum Jahresende in Harsewinkel zu sehen war
In meiner online-Befragung (an der sich vermutlich ja mehr oder weniger ausschließlich Kuscheltierfreunde und vor allem Freundinnen (82%) beteiligt haben, waren nur 8 % der Meinung, Kuscheltiere seien nichts für Erwachsene.
Und was machen diese Erwachsenen nun mit ihren Kuscheltieren?
Wie groß die Fan-Gemeinde der Kuscheltiere unter Erwachsenen ist, kann man natürlich nach so einer online-Befragung nicht sagen. Sie ist ja nicht ansatzweise repräsentativ. Sie gibt eigentlich nur einen Trend der Leute wieder, die sich überhaupt für so ein Thema bewegen lassen und bereit sind, ein paar Klicks zu tätigen.
Dennoch, es scheint sie zu geben, die Erwachsenen, die auch heute (noch) eine richtige Kuscheltierbeziehung haben, ob sie nun ab und an ihren Teddy befragen und als Orakel benutzen (s. letzten Beitrag) oder ob sie lange Zwiegespräche mit ihnen führen, das wissen wir allerdings noch nicht.
Demnächst werde ich eine neue online-Befragung für Erwachsene installieren, um vielleicht etwas mehr darüber zu erfahren, was für Menschen das sind, die Kuscheltiere lieben, brauchen, mögen und in was für Situationen sie sind, wenn das Kuscheltier für sie von Bedeutung ist.
P.S. An der derzeit noch laufenden online-Befragung haben sich immerhin bisher 196 Leute beteiligt, nicht gerade umwerfend, wenn man an das world-wide-web denkt, aber immerhin. Wer noch möchte: Bis Ende Januar steht die alte Befragung “Warum lieben wir Kuscheltiere” noch im Netz.
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15.1.2009 von admin.
zur aktuellen Online-Befragung: Warum lieben wir Kuscheltiere?
klicken sie im Menü auf Fragebogen ![]()
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Frau K. schrieb mir heute:
Apropos Kuscheltiere: Mein Freund (ein erwachsener Mann von 35 Jahren
kurz vor der Promotion) hat ein Bären-Orakel, d. h. er schaut immer
seinen Bären (auch schon 34 Jahre) an, wenn er herauskriegen möchte, ob eine Entscheidung richtig ist, oder ob es ihm selbst gut geht.
Es funktioniert immer und hilft.
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12.1.2009 von admin.
Kuscheltiere sind sie hervorragende Gesprächspartner.
Wenn man mit Kindern sprechen will und das Gespräch kommt nicht so recht in Gang, gibt es ein wunderbares Mittel: Man nimmt ein Kuscheltier zur Hand und lässt es sprechen.
Jedes Kind wird diesem freundlichen Gesprächspartner antworten und selig den Kontakt aufnehmen. In der Sozialen Arbeit hat man in vielen Aufgabenfeldern mit Kindern zu tun. Man betreut Kinder, man berät Kinder, man muss mit Kindern über heikle Themen sprechen oder mit ihnen wichtige Lebensentscheidungen vorbereiten (z.B. bei wem sie leben wollen nach der Trennung ihrer Eltern). SozialarbeiterInnen können solche Gespräche kindgemäßer und intensiver führen, wenn sie in der Lage sind, Kuscheltiere sozusagen als Ko-Berater einzusetzen. Das erfordert Kenntnisse im Umgang mit Kindern - aber auch mit Kuscheltieren.
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9.1.2009 von admin.
So sehr ich Kuscheltiere liebe, gemacht habe ich bisher noch sehr wenige. Dies ist eins meiner Exemplare, bestimmt 20 Jahre alt, hergestellt für meine Tochter zu einer Zeit, als die Biene Maja Serie im Fernsehen ganz groß in war. Auch sie hatte ihre Zeit, in der sie sehr geliebt wurde.
Ansonsten ist da nur noch Isidor, ein Teddy mit tieftraurigem Blick und schlecht gestopften, hängenden Armen. Das Exemplar war damals für einen Mann bestimmt. So weit ich weiß “lebt” es noch. Aber ich habe keinen Zugriff mehr.
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6.1.2009 von admin.
Dies ist Irene, eine wahre Unfriedenstifterin. Wobei das wohl mehr an ihrer Mutter lag?
Es war in einem Urlaub in Südschweden, meine Jüngste war 5 Jahre alt, die große Schwester 11. Uns hatten mindestens 12 Kuscheltiere in unser Urlaubsdomizil begleitet. Angeregt von einer Szene aus einem Garfield-Comic ( dort wird der alte KUscheltierbär zum Familienoberhaupt gewählt, weil sich die anderen nicht auf einen lebenden Kandidaten einigen konnten) schlug meine Jüngste eines Vormittags vor, wir sollten auch ein Familienoberhaupt wählen. Und sie stellt ihren ältesten und weisesten Bären, Michel, zur Wahl auf.
Michel, der abgeschlagene Kandidat
Wir Erwachsenen und auch der Bruder waren natürlich mit dieser Wahl sofort einverstanden und Michels Mutter zeigte sich zufrieden. Nicht so die ältere Schwester, die mit Irene, einer mehr zufällig auf die Reise mitgekommenen Bärendame, zur Wahl antrat und mit ihren eloquenten 11 Jahren Michel samt seiner Mutter schlicht an die Wand redete.Die Wahl fand nicht statt. Statt dessen gab es einen Riesenkrach. Michels Mutter heulte. Die Älteste freute sich, uns dieses Spiel vermasselt zu haben. Michels war es wohl egal und Irene versank augenblicklich wieder in ihre alte Bedeutungslosigkeit.
Jetzt fand ich sie wieder, im blauen Sack und erkannte sie sofort.
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3.1.2009 von admin.
zur aktuellen Online-Befragung: Warum lieben wir Kuscheltiere?
klicken sie im Menü auf Fragebogen ![]()
Mein Sohn liebte vor allem Schweine-Kuscheltiere, große Schweine, kleine, Wildschweine und rosarote Hausschweine. Wir hatten ein ganzes Rudel.
Hier ist zu sehen Mr. Wrong, einmal ohne und einmal mit seiner Frau.

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