Archive für 8.4.2009

Fragebogenergebnisse IV


Die Bedeutung des Lieblingskuscheltieressuppenklein.jpg

Was ist ein Kuscheltier in den Augen der verschiedenen Gruppen? Welche Bedeutung hat es? Welche Rolle spielt es? Welche Funktion wird ihm zugeschrieben?

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Grafik 4: (Prozentwerte der jeweiligen Gruppenmitglieder)
Bedeutung der Kuscheltiere für die verschiedenen Gruppen

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  • Eltern betonen die Trösterfunktion vor allem anderen.
  • Kinder und Jugendliche sehen im Lieblingskuscheltier vor allem einen Freund. Und mehr als in den anderen Gruppen wird als wichtigangesehen, dass das Lieblingskuscheltier “einen mag”. Auch die Beschützerfunktion wird von den Minderjährigen  mehr genannt als in den anderen Gruppen.
  • Die Ehemaligen betonen die starke emotionalen Bedeutung der Kuscheltiere für sich, ähnlich wie die Kinder selber: Die Funktion Freund und „es mag mich“ werden ähnlich oft genannt. Betont werden von den Ehemaligen die Tröster- und Beschützerfunktion. Auch de Kategorie „mein Ein und Alles“ ist hier am stärksten vertreten. Mehr als bei den beiden anderen Gruppen wird zudem auch angekreuzt, dass das Lieblingskuscheltier ein Gesprächspartner war. Die  Rolle des Lieblingskuscheltiers als Baby wird von dieser Gruppe ebenfalls öfter als bei den anderen genannt.
  • Für die Jugendlichen und Kinder war das Kuscheltier in keinem Fall „ein Spielzeug unter anderen“. Für Eltern und die Ehemaligen gibt es diese Alternative, wenn auch nur als untergeordnete Kategorie.


 

Dem Lieblingskuscheltier wird insgesamt eine große emotionale und beziehungsrelevante Bedeutung zugesprochen:

Alle drei Gruppen gehen von einer Beziehung zwischen Kind und Lieblingskuscheltier aus, zum einen von einer funktionalen Beziehungsebene (trösten und beschützen), zum zweiten aber auch von einer emotionalen gegenseitigen Beziehung, die sich in den Kategorien „Freund“ und „Mögen“ ausdrückt. Ganz offensichtlich erleben Kinder und Eltern das Kind-Lieblingskuscheltier-Verhältnis als eine persönliche, ggf. auch gegenseitige Sympathie- und Liebesbeziehung.

Andere Funktionen, die mit normalem Spiel, mit Besitz, Sammeln u.ä. zu tun haben spielen auch aus der Sicht der Erwachsenen und Eltern nur eine äußerst marginale Rolle. Für die Minderjährigen sind sie geradezu tabu.

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