Archive für Mai 2009

ein, zwei, viele Teddybären

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Teddybärschwemme

Elternbefragung

Nächste Woche geht es los. 13 meiner StudentInnen machen sich auf um Gespräche mit Eltern zu führen über die Rolle und Bedeutung der Kuscheltiere in ihren Familien.

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Damit wir wirklich die Erfahrungen, Gedanken und Geschichten der Eltern erzählt bekommen und nicht nur ein paar Zahlen zu Fragen, die wir uns selber ausgedacht haben, werden es sogenannte qualitative Interviews sein. Das heißt: Die StudentInnen werden die Eltern bitten zu erzählen. Sie werden nur sehr offene Fragen stellen und solche, die Lust machen aufs Erzählen. Das ganze wird mitgeschnitten und später ausgewertet. Das sind eine Menge Gespräche, das werden viele, sicher spannende Geschichten.

Ich hoffe, dass wir dadurch ganz neue Fragen und Ideen entdecken zu Thema Kuscheltier. LeserInnen dieses Blogs werden sicher einiges davon zu hören bzw. zu lesen bekommen - natürlich total anonymisiert. Das versteht sich von selber.

wie hieß der bloß?

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Und trotz aller Kuscheltierlierbe gibt es das auch: Keiner weiß mehr seinen Namen. Dabei hat auch er zumindest einige Monate lang das Herz eines Kindes in unserer Familie besetzt.

Bayernbär und Jodelie

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Es gibt Situationen im Leben von Eltern, wo sie - um ihrem Kind eine Freude zu machen - freiwillig die Grenzen ihrer eigenen Geschmackstoleranz überschreiten.

Hier sind zwei Beispiele.
Bayernbär kam zu uns, als meine Jüngste mit 10 Jahren ganz alleine zur Kur an die Ostsee gefahren war und ich ihre von Heimweh geschüttelte Stimme an Telefon nicht mehr so recht aushalten konnte. Es wurde ein neuer, wirkungsvoller Tröster gesucht und gefunden. Bayernbär kam nach der Kur natürlich mit nach Hause und erfreute sich lange Zeit großer Beliebtheit bei meiner Tochter (und einer gewissen Hochachtung bei ihrem älteren Bruder, der damals noch Bayern-Fan war).
Jodelie entdeckten wir irgendwann zufällig bei einem Einkauf und fanden sein Jodeln witzig. Als wir seine liebliche Jodelstimme danach Wochen lang und immer wieder hören durften und mussten (schließlich hatten wir Jodelie ja selber geschenkt), fanden wir das nicht mehr so lustig. Aber eines Tages war dann die Batterie leer… Oder war es anders? Und Jodelie verlor  an Attraktivität und wanderte zurück in die große Gruppe der nicht mehr so aktuellen Kuscheltiere. Als wir vor kurzem den Sack 1. Wahl öffneten, in dem meine heute erwachsene Jüngste auf meinem Boden ihre wichtigsten Kuscheltiere geparkt hat, konnte er es wieder und es fuhr mir ein kleiner Erinnerungsschock durch die Glieder.
Der Sack wurde auf Motten kontrolliert, neu gepackt und versiegelt und nun muss Jodelie mit all den anderen wieder warten. Wer weiß, für wen er noch mal jodeln darf?!

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