Archive für Juni 2009

Familienangehörige

kleine Kuscheltiergeschichten aus unseren Elterninterviews

Folge II

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“Die Kinder wissen, dass die jeweiligen Kuscheltiere ihren Geschwistern gehören und dass die auch wichtig für die Geschwister sind. Also die spielen auch schon mal mit den Kuscheltieren der Geschwister, aber immer dessen bewusst, dass sie sich in einem grenzwertigen Bereich aufhalten. Und wenn dann der Bruder oder die Schwester kommen, dann wird dem das Kuscheltier sofort in die Hand gedrückt. Die Kinder wissen genau, das gehört dort hin. Das zieht sich durch. Die spielen untereinander mit den Tieren, aber es ist immer klar, wem was gehört.

 Der Hase von der Kleinen ist für den Großen ein zusätzliches Mitglied der Familie.

Wenn die Familienmitglieder aufgezählt werden, dann kommen die Lieblingskuscheltiere wie selbstverständlich auch dabei vor, der Eli, der Hase Hoppel, der Pingi, sind immer dabei,, genau wie Oma und Opa. Die sind einfach in der Familie mit drin.”

 

Wuffel

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Ich wusste gar nicht mehr, wie er heißt und dass es ihn gab - bis ich ihn heute bei meinem 26jährigen Sohn in seiner neuen Wohnung wiedersah: Wuffel.
Heute lebt er also in Berlin und ist in eine CD-Säule von oben hineingesteckt. Von dort hat er den totalen Überblick über das ganze Zimmer. Nicht vergessen also.

Eli, der nur Englisch sprach

Die  Geschichte aus unseren Elterninterviews erinnerte mich an unseren eigenen Familien-Eli.
Da bei uns viel über Kuscheltiere lief und wir auch unsere erzieherischen Absichten mitunter per Kuscheltier umzusetzen versuchten, gab es da eines Tages einen neuen, tiefblauen Eli, der zu meiner Jüngsten wollte. Allerdings konnte er nur Englisch sprechen. Das aber traf sich gut, denn meine Jüngste, gar nicht mehr so jung, nämlich in der 6. Klasse, hatte keine Lust Vokabeln zu lernen und wir versuchten ihr die englische Sprache als normale Umgangssprache zu vermitteln. Uns war das nicht gelungen, auch wenn wir während des Frühstücks am Sonntag nur Englisch miteinander sprachen. Madam schaltete einfach ab, träumte und die älteren Geschwister arbeiteten sich ab, umsonst. Aber Eli kam und wollte unbedingt mit ihr reden, konnte aber nur sagen: “Hallo, who are you? You are a nice girl. I want to be your favorite elephant. What’s your name?”  Leider klappte zwischen Kind und Kuscheltier die Körpersprache auf Anhieb. Und so munter Eli auf Englisch palaverte, er wurde einfach in den Arm genommen und geknuddelt.
Am nächsten Morgen erschien meine Tochter zu Frühstück, Eli fest im Arm und erklärte, sie hätte ihm über Nacht die deutsche Sprache beigebracht und alles sei nun in Ordnung. Oh Eli!!!

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