Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Das KUSCHELTIER für Juli, 2009.
5.7.2009 von admin.
Manche Mutter, in unseren Interviews danach gefragt, was sie selber denn von Kuscheltieren halte, sagt, dass es einfach zu viele Kuscheltiere gebe, dass sie sich vor Kuscheltieren gar nicht retten könne, dass sie Angst habe, ihr Kind könne von dieser Flut überschwemmt werden. Gleichzeitig berichten sie aber, wie ihr Kind aus dieser Fülle eines oder zwei herausholt und nur dieses oder nur diese zu seinen engen Freunden erklärt. Der Rest liegt mehr oder weniger unbeachtet in der Ecke.
Ich glaube, wir Erwachsenen unterschätzen die Kids da gewaltig. Sie können sehr wohl enge Beziehungen eingehen, auch wenn eben nicht nur 3 sondern vielleicht 30 Kuscheltiere um ihre Gunst buhlen. Die Fülle ist wohl eher ein Problem der Erwachsenen, die sich von der Fülle selber überfordert fühlen: so viele Staubfänger, so viele Dinge, die rumliegen und Unordnung machen, man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Die Kinder aber sehen ihren Puffi oder ihre Schmusekatze in dieser Fülle und lassen sich in ihrer Zuneigung weder verunsichern noch stören.
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3.7.2009 von admin.
Auf die Frage der “Deutschen Puppenstiftung“, was denn “der Teddy heute macht”, gab es überraschende Antworten:
77% der bis 29Jährigen und noch jeder Fünfte der 60-69Jährigen gab an, den Teddy oder die Puppe aus Kindertagen noch zu besitzen.
Kuscheltiere und andere Lebensabschnittspartner der Kindheit werden eben nicht vergessen. Irgendwann geraten sie aus dem direkten Blickfeld. Aber sie werden nicht vergessen, sie werden in die Rumpelkammer verschoben aber aufgehoben. Und dort weiß man sie und findet sie, wenn man sie wieder braucht.
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