Archive für Januar 2010

Grusche, die kleine Bärin

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Grusche die 2. , die erste sah genau so aus…

Es gab es  in unserer Familie  ein selbstgemachtes Bilderbuch, das die Geschichte eines kleinen Bärenmädchens erzählte, das auf der Suche nach einer Freundin durch die  Wälder streift und dabei so seine traurigen und glücklichen Erfahrungen macht. Dieses Bärenmädchen hieß Grusche. Ob wir damals schon vor hatten, unsere kleine Tochter so zu nennen, kann ich gar nicht sagen, aber vermutlich war es so. Der Name hatte uns gefallen. Er stammt aus dem Kaukasischen Kreidekreis von Brecht aber in irgendeinem Namensbuch fand ich auch “Grusche, plattdeutsch Grete” und dachte, dann kann man es ja wohl wagen, ein Kind so zu nennen.
Grusche war aber zunächst ein Bär, erst der im oben erwähnten Bilderbuch, dann gab es da einen kleinen Bären, den meine Älteste in Anlehnung an dieses Buch bekam und sehr ins Herz schloss. Es gab genauer gesagt sogar zwei davon: den, den Hanna in der Stadtbibliothek verloren hat und den, der danach angeschafft werden musste, um die Lücke zu schließen, die in ihrem Kinderherz entstanden war.

Und dann kam die Jüngste zur Welt und mein Stiefsohn wollte wissen, wie wir sie denn nun nennen würden. Als ich “Grusche” sagte, sah er mich schief an und meinte dann nur: “Ich dachte, das ist ein Bärenname.”

Die Geschichte von dem blauen Elefant

 

kleine Kuscheltiergeschichten aus unseren Elterninterviews:
Folge XVI

Als der blaue Elefant in die Familie kam, wurde er erst einmal abgelehnt. Der 4jährige  Mark, für den er zu Weihnachten bestimmt war, fing an zu weinen, als er ihn ausgepackt hatte. Er hatte Angst vor dem blauen Elefant. Der lag dann ein paar Wochen irgendwo in der hintersten Ecke des Kinderzimmers. Doch eines Tages tauchte Mark im Wohnzimmer auf, den blauen Elefanten wie selbstverständlich im Arm. Und von diesem Tag an waren die beiden unzertrennlich. Der blaue Elefant musste bei Mark im Bett schlafen und er beschützt ihn vor bösen Träumen, Gespenstern und Krokodilen, die sich unter dem Bett verstecken könnten. Und er wurde geliebt wie kein Kuscheltier zuvor. Wie es zu dem Gefühlswandel gekommen war? Keiner weiß etwas. Nur der blaue Elefant Eli. Aber der verrät es nicht.
Die Eltern haben längst einen Reserve-Elefanten gekauft, der Eli täuschend ähnlich sieht, für den Fall des Falles. Man kann ja nie wissen.

Viele Kuscheltiere aber nur wenige Lieblinge

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Ergebnisse aus unseren Elterninterviews:

Eine Reihe der  Eltern zeigen sich skeptisch gegenüber der Fülle an Kuscheltieren, die in den Zimmern und Betten ihrer Kinder herrscht. Sie sprechen von einer “Kuscheltierschwemme” und fürchten, dass  Kindern heute weniger in der Lage sein könnten, aus dieser Fülle das für sie wichtige Kuscheltier herauszufinden und eine kontinuierliche Beziehung zu ihm aufzubauen. In ihrer Kindheit, so erzählen sie, war das schon deshalb leichter, weil es gar nicht so viel Auswahl gab.
Wie sieht es also aus  bei der Frage nach der engen Beziehung zu einem Lieblingskuscheltier?

Die überwiegende Zahl (67% der Kinder in den interviewten Familien)  haben bzw. hatten über längere Zeit nur ein richtig wichtiges Kuscheltier.
Dazu kommen noch 9 Kinder (17%), die ein Pärchen oder eine kleine Gruppe als Lieblingskuscheltiere haben und diese Beziehung auch Bestand hat.
Insgesamt haben also 85% der Kinder aus unseren Interviews feste Lieblingskuscheltiere: Diese werden anders behandelt  als die anderen, sie haben eine weitaus größere Bedeutung als der Rest und sie sind in engem und häufigem Kontakt mit den Kindern und werden mehr oder weniger heiß geliebt.

4 Kinder dagegen haben keine Lieblingskuscheltiere und 4 Kinder wechseln ihre Lieblinge oft.

Unsere Ergebnisse zeigen also, dass die Kinder trotz der “Schwemme” durchaus dazu tendieren und auch dazu in der Lage sind, sich bestimmte Lieblinge zu erwählen und an diesen über längere Zeit (auch gar nicht selten über die ganze Kindheit hinweg) festzuhalten.

Die konkrete Befragung der Eltern nach den Unterschieden  der Kuscheltierbeziehung in der eigenen Kindheit (vgl. Frage 10) und der der eigenen Kinder hat gezeigt, dass die heutigen Kinder keineswegs oberflächlichere oder unverbindlichere Kuscheltierbeziehungen eingehen.
Die Befürchtungen und Skepsis vieler Erwachsener, die sich an die heutige Kuscheltierschwemme knüpfen, sind offenbar mehr der Schwierigkeit der Erwachsenen geschuldet, sich in der Konsumfülle zu Recht zu finden. Die Kinder haben damit kaum Schwierigkeiten, sonst würden nicht 85% aus der mehr oder weniger großen Menge ihrer Kuscheltiere (schätzungsweise gibt es so zwischen 10 und 100 Kuscheltieren pro Kind) mit Souveränität das aussuchen können, ddem sie ihr Herz schenken wollen.

Das kleine Mädchen, das sofort merkt, welches – eigentlich für sie nicht wichtige – Kuscheltier die Mutter aus der Gesamtgruppe aller Kuscheltiere entfernt hat, um es zu entsorgen, zeigt, dass die Kinder außerdem über ihre engeren Lieblinge hinaus auch mit dem großen Rest ihrer Kuscheltierfamilie gut zurecht kommen und ein wachsames Auge über sie alle haben können.

Umzugsschreck

kleine Kuscheltiergeschichte aus unseren Elterninterviews
Folge XV:

Sabine war mit ihren Eltern und den zwei Schwestern mit einem riesigen Umzugsauto voller Möbel und Kisten von Köln nach Erfurt gezogen. Eine weite Strecke war das gewesen. In Erfurt angekommen, wurden den ganzen Tag die Kisten in das Haus geschleppt, in dem sie nun wohnen würden. Alles stand voll und niemand blickte noch so richtig durch. Am Abend fielen alle erschöpft ins Bett. Sabine vermisste ihren Fuchs Reini.

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Eigentlich hatte sie ihn wie immer im Arm mit auf die Reise nehmen wollen. Aber irgendeiner der Umzugsmänner hatte Reini in der schon fast leeren Wohnung sitzen sehen und schnell in eine Kiste gepackt. So zumindest, hatte er es Sabine erzählt. In welcher Kiste Reini nun steckte, das wusste keiner.

Es fiel Sabine schwer an diesem Abend, ohne ihren Reini einzuschlafen. Vor ihr lang ein ganz neues, fremdes Leben. Neue Kinder, eine neue Klasse in einer fremden Schule. Ihre Freundinnen waren alle zurückgeblieben. Das würde bestimmt erst mal eine schwere Zeit. Gut, dass sie ihren Reini hatte. Der musste diese Nacht auch alleine sein, hoffentlich lag er bequem in der Kiste, in die er gekommen war…

Am nächsten Tag wurde ausgepackt. Aber Reini tauchte nicht auf. Am Abend waren schon gut die Hälfte der Kisten leer und Sabine wurde immer unruhiger. Am nächsten Abend, als die letzte Kiste geöffnet und ausgepackt wurde und Reini auch da nicht auftauchte, brach sie in verzweifelte Tränen aus. Die Eltern konnten sie kaum beruhigen. Sabine fühlte sich so alleine und sie machte sich große Sorgen um ihren Fuchs. Vielleicht war der aus dem Möbelwagen gefallen und von Autos überfahren worden. Vielleicht hatte der Möbelpacker den Fuchs gar nicht wirklich eingepackt und er hatte das nur gesagt, um sie zu beruhigen?
Die Eltern machten sich am nächsten Tag auf, um einen ähnlichen Fuchs zu finden, aber Sabine fand den neuen nicht schön und weinte nur noch mehr. Alles fiel ihr schwer und der ganze Umzug kam ihr jetzt schrecklich vor.
Am Freitag früh richtete die Mutter das Badezimmer fertig ein und packte die alte Reisetasche aus, in der sie alle Badezimmersachen verstaut hatte, die noch herumgestanden hatten. Sie staunte nicht schlecht, als sie Reini fand.
Als Sabine schlecht gelaunt und  traurig aus der Schule nach Hause kam, lies sich ihre Mutter nichts anmerken. Sabine ging in ihr Zimmer und wollte gerade lustlos ihre Schultasche auf das Bett schleudern, da saß da ihr Reini, als sei nichts geschehen.
Ab da konnte Sabine sich auf all das Neue und Ungewohnte einlassen. Jetzt war sie nicht mehr alleine und mit Reini, der zu Hause auf sie wartete, war auch die neue Schule gar nicht mehr so schlimm.

Zwischen Einschlafhilfe und Liebesbeziehung

Ergebnisse aus meinen Elterninterviews:.

Die Intensität der Beziehung zu den Kuscheltieren

 

Bei 59 der Kinder, über die die Eltern in den 45 Familien berichteten, konnten Hinweise auf die Intensität der Beziehungen zu den Kuscheltieren festgehalten werden.

Die Intensität war natürlich nicht immer gleich stark, sie ließ meist ab dem 10 Lebensjahr nach, blieb aber bei vielen bis ins Erwachsenenalter auf einem gewissen Level erhalten.

 

Folgende Verteilung in 5 identifizierten Intensitätsklassen wurden festgestellt:

 

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  • 7 Kinder hatten eigentlich keine, oder fast keine Beziehung zu einem Kuscheltier.
  • 17 Kinder hatten eine Beziehung, die sich durch eine eher geringe bis mäßige  Intensität auszeichnete.
  • Bei 27 Kindern zeigte sich eine deutliche Intensität in der Beziehung zu ihren Kuscheltieren, insbesondere zum Lieblingskuscheltier.
  • Bei 8 Kindern war die Beziehung ausgesprochen intensiv und von zentraler Wichtigkeit für das Kind.

Einer kleineren Gruppe von Kindern, die keine oder fast keine Beziehung zu Kuscheltieren entwickeln, steht eine etwa gleich große Gruppe von Kindern gegenüber, die sich ein Leben ohne ihr Lieblingskuscheltier nicht vorstellen könnten.

Die Mehrheit der Kinder hat zu Kuscheltieren intensive  oder mäßig intensive Beziehungen.

 

Als Anhaltspunkte für die Intensivität einer Kuscheltierbeziehung wurden folgende Aspekte gewertet:

 

  • intensives Kuscheln,
  • persönlicher Umgang mit dem Kuscheltier wie mit einer echten Person (mit ihm reden, ihm etwas erzählen, seine Interessen bewusst berücksichtigen),
  • Tendenz, das Kuscheltier am eigenen Leben teilhaben zum lassen (es immer mit sich herum zu tragen, ihm die Tagesereignisse erzählen),
  • betonte Unabdingbarkeit seiner Anwesenheit beim Einschlafen und in der Nacht,
  • große Intensität und Dauer des Trennungsschmerzes im Falle des Verlustes des Lieblingskuscheltier

 

Ein Trennungschmerz war bei fast allen Kindern festzustellen. Jedoch gab es durchaus Kinder, die sich trösten und die von ihren Eltern abgelenkt oder beruhigt werden konnten. Viele aber weinten und waren lange Zeit traurig.

Bei einigen Kindern nahm der Trennungsschmerz geradezu dramatische Formen an und dauerte über Tage bis zu Wochen. Das verlorene oder kaputte Kuscheltier konnte sehr oft durch kein anderes ersetzt werden. Viele Kinder zeigten echte Trauer, Verzweiflung und Verlustschmerzen.

 

Kuscheltier an Bord?

Geschichte aus unseren Elterninterviews Folge XIV

 Henrik und Klaus sind Zwillinge. Und ihre Kuscheltiere sind es auch. Zumindest zweieiige…

Die beiden Jungen sind 10 Jahre alt, aber die Liebe zu ihren Lieblingskuscheltieren hat seit ihrem 6. Lebensjahr nicht abgenommen. Damals bekamen sie Froggi und  Schnecki zum Geburtstag geschenkt und seit dem sind die beiden ihre Lieblingskuscheltiere. Die beiden Plüschleute sehen sich irgendwie ähnlich und sind so klein, dass sie ganz in die Hand passen und genauso gut in die Hosentasche..

Das ist sehr praktisch, denn Froggi und Schnecki müssen immer dabei sein. Egal ob die beiden zur Schule gehen, ob sie draußen mit Freunden verabredet sind, ob sie ins Kino gehen oder Schlittenfahren - die beiden stecken immer fest in der Hosentasche und sind bei allem mit von der Partie.

Wenn Klaus und Jens sich anziehen um die Wohnung zu verlassen, fragt jeder den anderen: “Hast du Schnecki?, oder “Hast du Froggi?”
Und zwischen durch, in ruhigeren Minuten, im Schulbus oder an der Haltestelle, in der Pause oder wenn einer sich beim Schlittenfahren weh getan hat - dann dürfen die beiden Kuscheltiere auch mal ans Licht und werden zärtlich gedrückt oder über die Wange gerieben.
Andere Kinder bekommen sie kaum zu Gesicht, aber alle wissen, dass es sie gibt. Und sollte Froggi mal aus der Tasche von Klaus hüpfen oder Schnecki aus Versehen im Umkleideraum zur Sporthalle liegen bleiben, die anderen Kinder würden sich ihrer respektvoll und liebevoll annehmen. Denn Klaus und  Hendrik sind beliebt bei ihren Freunden und ihre Lieblinge werden von allen hoch geachtet.

im Arm durch die ganze kleine Welt getragen

Ergebnisse aus meinen Elterninterviews:.

Was machen Kinder eigentlich mit ihren Kuscheltieren? Teil 8
Kleine Kinder schleppen ihre(n) Liebling(e)  nicht selten ständig mit sich herum

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Ein Drittel der Kinder, über die die Eltern in unseren Interviews berichteten, tendiert dazu, das Kuscheltier den ganzen Tag mit sich herumzuschleppen. Dies sind in erster Linie kleinere Kinder.
Bei den anderen Kindern liegt der “Kuscheltiereinsatz” eher am Abend und im Bett und beschränkt sich auf das eigene Zimmer.

ernste Unterhaltung mit einem Kuscheltier

Geschichten aus unseren Elterninterviews Folge XIII

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Isabell hat Streit mit ihrer Mutter gehabt.  Isabell hatte versucht ihrer Mutter die daneben gegangene Klassenarbeit zu verheimlichen. Aber die hatte etwas geahnt und unbedingt das Heft sehen wollen. Und dann kam die Standpauke. Natürlich wäre das nicht passiert, wenn sie mehr geübt hätte. Dabei waren die neuen Matheaufgaben eigentlich nicht einmal schwer. Aber sie hatte halt was anders zu tun letzten Donnerstag. Und als dann die Hefte ausgeteilt wurden und die Lehrerin sagte: “Wir schreiben heute eine Klassenarbeit,” hatte sie gleich gewusst, dass das jetzt voll ins Auge gehen würde.
Ihre Mutter konnte mit Isabells Entschuldigung nichts anfangen und wurde ärgerlich. So ginge das nicht, sagte sie.
Nun ärgerte sich Isabell  ja schon selber und deshalb wurde sie noch ärgerlicher, als jetzt auch noch ihre Mutter auf der Sache herumhackte. Und sie knallte mit den Türen und verschanzte sich in ihrem Zimmer.  Und da blieb sie den ganzen Nachmittag und weinte vor sich hin. Nach ein paar Stunden klopfte ihre Mutter an die Tür, aber Isabell war immer noch sauer und schickte ihre Mutter eingeschnappt weg. Und die sagte nur: “Gut, wenn du noch immer so stinkig bist, dann bleibst du am besten für den Rest des Tages in deinem Zimmer!” Und ging weg.

Nun war Isabell erst richtig verzweifelt. Heute Abend war ein Film im Fernsehen, den sie unbedingt hatte sehen wollen. Wenn Mama sie nun wieder wegschicken würde! Und außerdem war es gemein, dass alle mit ihr böse waren und keiner sie tröstete. Als wäre sie glücklich über die blöde Mathearbeit! Isabell griff sich ihr altes Kuscheltier, den Teddy Knautsch, der noch immer auf ihrem Bett saß und dem sie jeden Abend gute Nacht sagte, bevor sie einschlief. Jetzt nahm sie ihn in den Arm wie in alten Zeiten. Er sah sie noch genauso vertraut und lieb an, wie er es immer getan hatte. Und Isabell fühlte sich gleich ein  bisschen wohler.

Inzwischen war der Vater nach Hause gekommen und die Mutter hatte ihm von der Lage erzählt. Leise schlich der sich zur Zimmertür von Isabell und wollte gerade anklopfen, um seine Tochter ein wenig zu trösten, als er hörte,wie sie schluchzte und dabei mit jemandem sprach. Er zögerte und blieb ganz still stehen.

“Weißt du, Knautsch, die verstehen mich einfach nicht, Mama nicht und Papa bestimmt auch nicht. Ich bin so wütend wegen der Arbeit und dann schimpfen sie noch mit mir.  Manchmal komme ich mir hier sowieso vor wie bei fremden Leuten, weißt du? Nur du bist wirklich auf meiner Seite, mein alter Knautsch. Du hält’s immer noch zu mir, obwohl ich schon so groß geworden bin und alle nur meinen, dass ich endlich vernünftig zu sein habe. Ich will aber gar nicht vernünftig sein, weißt du? Ich will gar nicht groß werden.  Diese blöde Schule geht mir sowieso auf den Geist. Und überhaupt, warum darf ich eigentlich nicht so lange aufbleiben wie Marcel? Der ist auch nur ein Jahr älter als ich. Auf der einen Seite soll ich vernünftig sein und auf der anderen Seite bin ich noch für alles zu klein. Sie wissen einfach nicht, was sie wollen. Bei dir kann ich so sein, wie ich bin, Knautsch. Gut dass es dich gibt. ”
Es folgte ein lautes Schnauben, Isabell putzte sich die Nase, die sicher vom Weinen schon ganz rot geworden war. Der Vater nutze das laute Geräusch, um schnell von der Tür zu verschwinden.
Eine halbe Stunde später klopfte er fröhlich an Isabells Zimmertür und fragte: “Hallo Schätzchen, jetzt kommt gleich der Film, den du doch sehen wolltest. Komm, ich glaube das wird dir ganz gut tun nach allem, was du heute hast durchmachen müssen.”
Einen Moment war es still, dann kam seine Tochter heraus und wischte sich übers Gesicht. “Danke, Papa”, sagte sie und schlüpfte an ihm vorbei Richtung Sofa. Knautsch hatte sie dabei.

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