Wie kommen Kuscheltiere eigentlich in die Familien?

Ergebnisse aus unseren Elterninterviews:

Die engere Verwandtschaft ist der Hauptquell für die Kuscheltierfülle in den Kinderzimmern. Eltern schenken Kuscheltiere oft schon zur Geburt der Kinder. Omas und Tanten überreichen den Kindern bei Anlässen wie Weihnachten und Geburtstag gerne und oft Kuscheltiere.

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Onkel und Opas werden dabei eher selten genannt.
Ab und an wandern alte, schon früher geliebte Kuscheltiere durch die Familie, vom Papa zum Kind, von der Tante zum Neffen usf.
Manche Eltern kaufen Kuscheltiere auch zu ihrer eigenen Freude und beglücken dann ihre Kinder mit neuen Kuscheltieren, auch wenn es vom Kind aus gar nicht unbedingt erwartet wird. Aber Kinder nehmen die neuen Freunde gerne in ihre  Kuscheltierfamilie auf.
Nicht selten gelangen Kuscheltiere  als Urlaubserinnerungen oder Urlaubsgeschenke zu ihren Kindern.
Die Beliebtheit eines Kuscheltieres hängt nicht immer aber durchaus öfter auch vom Spender ab oder vom Anlass für ein Geschenk. Es verbinden sich mit dem Kuscheltier Erinnerungen an einen schönen Urlaub, an die Oma, an ein tolles Weihnachten usf.

Eher selten geht der direkte Wunsch nach einem bestimmten Kuscheltier vom Kind aus. In nur zwei Fällen wurde bei unseren 45 Familien berichtet, dass Kinder ein Kuscheltier irgendwo gesehen hatten und nun alles daran setzten, genau dieses  zu bekommen. Einige, natürlich meist ältere Kinder haben sich Kuscheltiere selber gekauft.

Als Lieblinge werden Kuscheltiere von Kindern – aus der vielleicht schon vorhandenen Fülle – etwa ab dem 2. Lebensjahr erwählt.
Das Kuscheltier, das in der Regel – von den Eltern ausgesucht –  auf der Zuckertüte zur Einschulung sitzt, hat eine ganz besondere Bedeutung.  Nicht selten wird gerade dieses Kuscheltier für das junge Schulkind zum erkorenen Liebling. In unseren Interviews mit Kindern über 6 Jahren ( 28 ) wurde ein Zuckertütenkuscheltier als späteres Lieblingskuscheltier in 5 Fällen erwähnt.

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