für Eric, den Vater aller Kuscheltiere

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Eric ist 13 Jahre alt. Eric hat  eine ganze Reihe Kuscheltiere, den Kuschel natürlich, den Tiger, den Elch und viele andere. Alle liebt er, alle haben es gut bei ihm. Wenn er manchmal mit ansehen muss, wie seine Freunde nachlässig und unsanft mit ihren Kuscheltieren umgehen, bedrückt ihn das. Am liebsten würde er zu ihnen sagen: „Gebt sie doch alle mir, bei mir haben sie es besser“.

Eines Tages im Frühherbst sah Eric hinten im Hof  des Häuserblocks auf einer Bank einsam und verlassen ein braun-rotes Kuscheltier sitzen. Der Kuschelthund war wohl von irgendeinem Kind vergessen worden. Die Mutter konnte Eric nur mit viel Überzeugungskraft davon abhalten, den Stoffhund herein zu holen und sich um das Findelkind zu kümmern. „Den hat ein Kind vergessen und sobald es das merkt, wird es kommen, um seinen Hund wieder abzuholen!“, versicherte die Mutter.

Es geschah aber nichts. Schließlich willigte die Mutter ein, dass Eric den Plüschhund nach Hause holen könnte, wenn das Kuscheltier auch am übernächsten Abend noch immer da sitzen und warten würde.

Eric hielt es kaum aus. Stundenlang beobachtete er am Nachmittag nach der Schule die Bank im Hof. Es kam niemand. Der Hund saß traurig da. Eric konnte es kaum mitansehen.
Endlich, am zweiten Abend durfte er hingehen und den Kleinen in sein neues zu Hause holen. Dort wird er jetzt genauso geliebt wie alle die anderen.

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