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Kuschel-Tier-Hitliste oder: Ist der alte Teddy tot?

30.9.2008 von admin.

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Welche Tierart führte bei unseren 5 und 6 jährigen Kindern die Kuscheltier-Hitliste an?
Und gibt es noch den guten, alten Teddy?

Zunächst ist festzustellen:
Es gibt keine Tierart, die ganz besonders häufig als Kuscheltier bei den Kindern auftaucht. Und es gibt auch nicht das typische Lieblingskuscheltier.
In den Erzählungen der Kinder tauchten 127 (!) verschiedene Tierarten als Kuscheltiere auf. Die Hälfte davon waren Haustiere.

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Immerhin 16% der genannten Kuscheltiere aber waren große, starke Zootiere und 7% der Kuscheltiere stellten Tiere vor, die in der Wirklichkeit kein Fell haben und alles andere als weich und kuschelig sind.
Am häufigsten (17%) waren   Kuscheltiere Hunde, gefolgt von Hasen (8%), vom Teddy (6%) und von der Katze (5%).
Die erkorenen Lieblingskuscheltiere, also die Kuscheltiere, die besonders wichtig sind,  waren zu 14% Hunde. Teddy hält sich immerhin – zusammen mit dem Hasen -tapfer an 2. Stelle mit 12,5%.

Teddy hat also seine einmalige und außerordentliche Bedeutung verloren, aber er ist dennoch mit bei den häufigsten Kuscheltierarten ganz oben auf der Liste.
Befragt danach, ob sie überhaupt unter ihren Kuscheltieren einen einen Teddy hätten, sagten übrigens 80% der Kinder “Ja”. Er ist möglicherweise im Vergleich zu den anderen Arten  sogar am meisten verbreitet. Aber das heißt noch lange nicht, dass er für die Kinder eine Bedeutung erlangt. (s. oben) Das spricht wohl eher dafür, dass die Eltern- und die Großelterngeneration davon ausgehen, dass ein Kind einfach einen Teddy braucht.

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Ich würde sagen, wir brauchen eigentlich alle einen …

Ohne seinen Michel kann mein Kind nicht schlafen

Als ich vor ein paar Tagen auf einer Geburtstagsfeier von meinem Forschungsprojekt erzählte, waren sie gleich da: die Geschichten von dem Lieblingskuscheltier, ohne das man nicht leben, nicht schlafen und nicht zum Arzt gehen konnte …

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…                                                    Michel, der Erste

Hans Fallada hat in seinem Buch “Damals bei uns Daheim” so eine Geschichte aufgeschrieben. Es ist die Geschichte von dem alten, abgewetzten, kaputt geliebten Kuscheltier seines Sohnes, das auf einer Ferienreise in Berlin liegengeblieben ist und von dem Vater, dem schließlich  nach langem Suchen und vielen verzweifelten Tränen nichts anderes übrig bleibt, als erneut nach Berlin zu fahren, um das Kuscheltier zurückzuholen ….

Wenn man Eltern fragt, so erzählen sie oft von selchen heißen Lieben ihrer Jüngsten, die ohne ihren Wauwi kein Auge zutun können, die selbst den Trost der Mutter ablehnen und nur nach ihrem Liebling verlangen, wenn der  plötzlich nicht greifbar ist. Eltern machen sich Sorgen, dass ihrem Kind Bindung und Zärtlichkeit fehlen könnte, wenn es solch einen “Ersatz” braucht. Eltern machen sich auch Sorgen, wenn ihr Kind keins seiner Kuscheltiere zum Liebling erklärt, sondern alle gleich behandelt. Fehlt dem Kind Sensibilität oder Beziehungsfähigkeit?

Um es gleich zu sagen:
Die Frage, warum Kinder so an ihren Kuscheltieren hängen können und warum andere Kinder das nicht tun, ist noch nicht geklärt.
Unsere Untersuchung lässt allerdings vermuten, dass die Liebe zum Kuscheltier nicht etwa dann öfter auftritt, wenn ein Kind nur einen Elternteil oder keine Geschwister hat. Und es spielt auch die Frage keine Rolle, ob ein Kind ein Haustier hat oder sich vielleicht eines wünscht.

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Wir haben aber zunächst  Folgendes festgestellt:

80% der befragten Kinder (im Alter von 5 und 6 Jahren) hatten aus der Reihe ihrer Kuscheltierschar eins als Liebling ausgewählt, das vor allen anderen für sie eine Rolle spielte. Nur 20% hatten kein Lieblingskuscheltier.
Es gibt aus unserer Untersuchung außerdem Hinweise darauf, dass etwa ein Drittel der Kinder zu ihrem Lieblingskuscheltier ein inniges,  geradezu intimes Verhältnis haben und dieses Kuscheltier für sie nicht ersetzbar und nicht austauschbar ist. Das sind dann die Kinder, von denen Eltern jene Geschichten erzählen, die jeder schon oft gehört haben wird: “Ohne meinen Teddy – oder meine Giraffe oder Häschen Wumsi – kann ich nicht leben!”

Kuscheltiere nur für kleine Leute?

10.8.2008 von admin. Untersucht haben wir zunächst, welche Bedeutung Kuscheltiere heute für Kindergartenkinder haben. Als die Hortkinder mitbekamen, worum es ging, rissen sie sich um unseren Interviewleitfaden und füllten ihn aus eigener Initiative zu Hause für uns aus.
Und manche Mutter schaute ihrem Kind dabei interessiert über die Schulter.

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lauter Löwen

Ich lerne immer mehr Leute kennen, die auch als Jugendliche, junge Erwachsene, als ältere Menschen zu ihrem alten Kuscheltier aus Kindertagen eine Beziehung erhalten haben.

  • Es gibt offenbar Menschen, die eigentlich aus dem Kuscheltieralter heraus sind und noch immer an ihrem Lieblingskuscheltier hängen.
  • Gehört ihr dazu? Kennt ihr jemand, bei dem es so ist?
    Und habt ihr ne Idee, warum das so ist?
  • Oder findet ihr es albern, z.B. mit 18 noch immer heimlich mit dem alten geliebten Wolf zu sprechen, wenn man so richtig in der Patsche sitzt?

Zärtlichkeit und Berührung sind notwendig – nicht nur bei Rhesusaffen!

Ganz offensichtlich ist das kuschelige Fell das hervorstechende Merkmal aller Kuscheltiere: seine Weichheit, Wärme und die Eigenschaft des Kuscheltieres, durch seinen Körper, Zärtlichkeit spenden zu können.

Spontan fällt da der alte Versuch ein, der bewies, dass kleine Affen, die von einer aus nacktem Metall bestehenden Maschine Milch saugen konnten sterben, während kleine Affen gedeihen, wenn genau die gleiche Maschine mit Fell bezogen ist und es den jungen Tieren ermöglicht, sich anzukuscheln. Zärtlichkeit, Berührung, fühlbare Nähe, all das ist offensichtlich überlebens notwendig und genau so wichtig für Säugetiere wie Nahrungsaufnahme und die Befriedigung anderer körperlicher Bedürfnisse.

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Kuscheligel – ohne Stacheln

Kuscheltiere gestern und heute

Kuscheltiere sind heute anders kuschelig:

“Suppenhuhn”, ein einziger weicher Ball suppenklein.jpg

Heute sind sie weich, der ganze Körper ist weich, sie lassen sich biegen und in jede Körperhaltung formen, solange man sie in der Hand hat. Sie haben keine Gelenke, nehmen also „alleine“ immer wieder die gleiche Stellung ein.

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Früher waren Kuscheltiere innen hart gestopft und außen mit einem weichen Fell bezogen, dass aber eher die Eigenschaften von Tierfellen hatte, also sich je nach Strichrichtung unterschiedlich anfühlte. Kuscheln war damals mehr eine Frage von Streicheln und Fühlen und in den Arm nehmen. Sowas wie Knuddeln war nicht möglich.
Das Kuscheln mit dem Kuscheltier hat im Vergleich zu Stofftieren der früheren und noch weiter zurück liegenden Generationen einen anderen Charakter angenommen hat. Es ist wilder, besitzergreifender, es wird geknufft und geknuddelt.
Die alten Teddybären dagegen waren hart und ihre Weichheit und Zärtlichkeit steckte im Fell, das zu berühren, zu ertasten war und feine taktile Berührungserlebnisse vermitteln konnte.
Heutige Felle sind viel langweiliger, dafür ist aber in der Regel das ganze Kuscheltier weich, kann gedrückt und zusammengequetscht werden, passt sich beliebig den Manipulierungsversuchen des Kindes an, kann immer vollen Körperkontakt herstellen, stört nicht als harter Fremdkörper im Bett…

Aber das sind nur meine Überlegungen. Mich würde interessieren:

  • Was verstehst du unter Kuscheln mit dem Kuscheltier ?

Bis zum nächsten Mal!

… und wenn das Kuscheltier kaputt ist?

schnauzi-klein.jpg  Die Geschichte von Schnauzi

Der Erste soll blau gewesen sein. Ich kenne ihn nur vom Hören-Sagen. Mein zweiter Teddy war gelb-braun, eben Teddy-farben und wie alle Teddys zu dieser Zeit mit Stroh gefüllt, das an den strapaziertesten Stellen schon durch den Stoff schimmerte und wie alle Teddys jener Zeit, die wirklich geliebt wurden, sehr bald schon mit platt gegriffenem zotteligem Fell. Ich erinnere mich noch an seinen dicken Kopf. Ich liebte ihn sehr.

Puppen, Plüschtiere und Teddybären wurden bei uns zu Hause nicht einfach ausrangiert, wenn sie kaputt waren. Dafür war bei uns der Osterhase zuständig. Wir setzten kaputte Bären und Puppen abends auf die Außenfensterbank der Toilette und dann holte sie nachts der Osterhase. Manchmal hat er sie dann über Nacht wieder heil gemacht und morgens saß die Puppe sauber, mit allen Armen und Beinen, manchmal auch neu eingekleidet auf der Fensterbank. Welche Freude!

Wenn aber nichts mehr zu machen war, blieben Puppe, Teddy oder Hund für immer auf der Osterhasenwiese. Dort war ewiger Frühling. In der Regel reichte dieser Trost und meist brachte der Osterhase auf dem bekannten Weg über die Fensterbank Ersatz.

Bei meinem Zweiten, dem Gelb-Brauen, war es anders. Da zerbrach mein Glaube an die Osterhasenwiese und an meine Mutter. Und die Wunde heilte nur schwer.

Meine Mutter versuchte schon seit langem, mich davon zu überzeugen, dass ich meinen Teddy dem Osterhasen vorstellen sollte. Das aber war mir zu riskant. Wahrscheinlich wusste ich um seinen schlechten hygienischen Zustand. Mir war das egal, aber auch Osterhasen ist nicht immer zu trauen. Außerdem ging es nicht, meinen Teddy auch nur für eine Nacht aus meinem Bett zu lassen. Ich lehnte kompromisslos ab. Wie lange es so hin und her ging, weiß ich nicht mehr. Eines Tages aber war mein Teddy fort. Und er kam auch am nächsten Tag nicht zurück. Ich war bestürzt. Meine Mutter versicherte, mein Teddy hätte selbst zum Osterhasen gewollt, er sei so alt und krank gewesen. Das konnte ich nicht glauben. Nein, das stimmte einfach nicht! Er hätte es mit gesagt. Er hatte vor mir keine Geheimnisse. Irgendjemand hatte uns mit Gewalt getrennt und meine Mutter log mich an.

Es folgte eine harte, eine Teddy lose Zeit. Es ging mir besser, nachdem ich eines Tages meine Mutter ins Wohnzimmer bestellte, weil ich mit ihr sprechen müsse. Ich eröffnete ihr, dass ich nun wisse, dass ich gar nicht ihr Kind wäre, denn sonst könne sie mich nicht so betrügen und mir meinen geliebten Teddy wegnehmen gegen unseren Willen.

Meine Mutter war entsetzt und hilflos und versprach auf der Stelle einen Neuen. Den sollte nicht der Osterhase bringen. Ich hätte ihn auch nicht angenommen. Den sollte ich mir als Geschenk zur Einschulung selber aussuchen, ganz höchst persönlich, und dort, wo Teddys normalerweise auf ihre Mütter und Väter warten, im Kaufhaus.

Diese Perspektive ließ mich den alten, geliebten allmählich vergessen. Aber nicht die Enttäuschung.

***

Im Herbst war ich endlich sechs geworden und sollte demnächst zu Ostern in die Schule kommen. Jetzt also durfte ich mir den neuen Teddy kaufen, das Wichtigste auf der Welt, auch für ein Schulkind!

Meine Mutter ging mit mir in das große, altmodische Kaufhaus mitten in der Stadt. Erwartungsvoll stieg ich an ihrer Hand die breiten, gewundenen Steintreppen hinauf bis in die Spielwarenabteilung. Wir ließen Ständer voller Kleider und dunkler Herrenanzüge, Plüschsessel, Teppiche, Lampen unter uns, schnupperten voller Genugtuung den unverwechselbaren Geruch von unverbrauchten, frisch ausgepackten, nach Fabrik und Sauberkeit duftenden Sachen.

Die Verkäuferin holte verschiedene Teddybären aus den Regalen und setzte sie vor mich auf den Verkaufstisch. Fachmännisch prüfte ich die Farbe, das Fell, den Blick, probierte aus, wie sie so im Arm lagen, prüfte die Stimmen. Ich sah sie mir alle an und sprach mit ihnen. Einer antwortete.

Er war silbrig grau, brummte mit tiefer Stimme, hatte dichtes weiches Fell auf einem festen, griffigen Körper. Seine Schnauze war besonders groß. Das eine Auge lachte und das andere Auge blickte ernst, fast traurig: Ein Teddy, dass einer das Herz hüpfte! Auf dem Rücken hatte er eine krumme Naht, das sah ein bisschen aus wie ein Buckel. „Das macht mir nichts“, sagte ich bestimmt. „Den nehme ich“. Andere wollte ich nicht mehr ansehen.

Die Verkäuferin füllte den Kassenzettel aus, gab meiner Mutter den Durchschlag, legte meinen Schnauzi in ein Körbchen und ging voraus zur Kasse im ersten Stock. Meine Mutter beugte sich mit verschwörerischer Miene zu mir herab. „Komm, erst gucken wir noch mal woanders,“ sagte sie leise, als die Verkäuferin sie nicht mehr hören konnte.

„Wieso denn, den will ich!“ ich war fassungslos. „Der kostet 6.50 DM und hat auch noch eine krumme Naht auf dem Rücken“, versuchte mich meine Mutter zu überzeugen. 6.50 DM war viel, das sah ich auch, aber mein neuer Teddy war das wert. „Aber er hat doch ein lachendes und ein weinendes Auge!“ sagte ich mit Nachdruck, bereit zu kämpfen, Tränen in den Augen.

 

Denn auf einmal konnte ich es sehen: Ladenschlusszeit, mein Teddy liegt noch immer an der Kasse, wartet, ist nicht abgeholt worden. „Er wartet doch schon auf mich“, flüsterte ich. Meine Stimme versagte vor Trauer und Ärger.

 

Meine Mutter wagte nicht mehr, zu widersprechen.

***

Teddys sind viel praktischer als Puppen, sie können alleine klettern und rennen und haben immer ihr Fell an. Teddys sind keine kleinen Kinder sondern Spielkameraden, Freunde und Kuschelbären und vor allem starke Beschützer mit Krallen und bösem Brummen – wenn es darauf ankommt.

Mein Teddy, der neue, der silbrig graue, weise, vielgeliebte Schnauzi, wurde von mir selten in Kleider gezwängt. Nur getauft mußte er werden, Dafür gab es in unserer Puppenkleidersammlung ein weiß-hellrosa Kinderkleidchen mit Puffärmeln, das den Puppen und auch Schnauzi viel zu groß war und weit über ihre Füße hinaus hing. Das war das Taufkleid. Alle unsere Puppen und auch Teddy mussten da durch. Er trug es mit Fassung und veränderte sein Wesen nicht danach.

Sein Wesen war meiner Seele entlehnt: Er lachte mit mir, weinte mit mir, bekam die Röteln, wenn ich sie hatte und hört im Halbdunkel stundenlang meinen lautlosen Erzählungen zu, wenn meine Schwester schon eingeschlafen war.

Er versprach, mich zu rächen und böse Kinder zu beißen, er glaubte an mich mit seinem tapferen, starken Bärenherzen, so sehr, wie ich es nie gewagt hätte, selber an mich zu glauben.

Er klagte nie, fügte sich immer in meine Launen. Nur manchmal kam leise, vorsichtige, ganz liebvolle Kritik aus seinen klugen Augen und er hatte immer recht dabei. Aber er lachte mich nie aus. Vor allem verstand er mich. Es war sein Hauptjob, mich zu verstehen und er machte es fantastisch. Ich träumte mir den Schneeweißchenprinzen, das alte Märchen vom als Bär verzauberten Geliebten der zugleich stark war und für andere gefährlich, für mich ein weiches und zärtliches Wesen, das sogar manchmal wie ein Kleinkind in meinen Armen lag und von mir gewiegt und gekuschelt werden wollte, nur so als ob. Ich brauchte keine Puppen. Das bisschen Mutter-Kind-Spielen erledigte mein Teddy noch so nebenbei mit.

Teddy war schließlich ganz von dieser Welt. Und wenn er außer dem Taufkleid keinerlei Kleidungsprobleme aufwarf und keinerlei Ansprüche an Mode und Aussehen stellte (immerhin wurde er oft gebürstet), hatte er seine Lieblingsspeisen: Lakritz-Suppe, Lakritz-Koteletts mit Lakritz-Salat und hinterher ein Lakritz-Eis….Ich bastelte ihm mehrfach eigene Betten aus großen Zigarrenkisten, bettete ihn liebevoll in geblümte Kissen (holte ihn vor dem Einschlafen aber doch noch schnell noch in meine Arme zurück) und er hatte sogar ein eigenes Töpfchen unter meinem Bett stehen. Es war aus Porzellan, eine große, ungewöhnlich flach geformte weiße, dickwandige Porzellantasse mit weißen Wülsten um den Sockel, die meine Mutter für nichts geeignet fand und die deshalb mir zufiel. Wenn Teddy darauf saß, musste ich ihn festhalten, sonst fiel er um. Aber das tat ich gerne.

Dies ist die Geschichte von meinem Teddy Schnauzi. Das ist heute schon über 50 Jahre her.

Frage an Eltern:

  • Dürfen Sie alte Kuscheltiere wegwerfen oder weggeben, auch wenn sie für ihr Kind nicht mehr das Lieblingskuscheltier sind?
  • Und was sagen die “betroffenen” (ehemaligen) Kuscheltierbesitzer dazu?

Junge oder Mädchen? Haben Kuscheltiere ein Geschlecht?

Die Kids in unserer Untersuchung haben keine Sekunde gezögert, als wir sie fragten, ob ihr Lieblingskuscheltier ein Junge oder ein Mädchen sei. Das hat uns überrascht. Schließlich kann man das nicht an irgendwelchen Geschlechtsmerkmalen sehen.
Und unsere Jungen hatten durch die Bank nur männliche Kuschelltiere. Weiber kamen ihnen nicht ins Haus. Bei den Mädchen sah es dagegen sehr gemischt aus, Jungen und Mädchen bunt durcheinander.

  • Haben eure Kuscheltiere auch ein Geschlecht? Und woran macht ihr das fest?

Denkt mal drüber nach!
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Mann oder Frau – hier ist es keine Frage: Das dritte weiße Ohr gehört dem Nachwuchs im Beutel

heute Start!

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Heute starte ich meinen neuen Blog , der sich ganz allein dem Thema KUSCHELTIER widmen wird.

Das ist kein Witz!

Das Thema Kuscheltiere ist ein ganz ernsthaftes, spannendes und wissenschaftlich bisher kaum bearbeitetes Gebiet.

Sich mit Kuscheltieren zu beschäftigen, direkt oder auch indirekt, macht den meisten Menschen Spaß. Deshalb ist dies ein Blog für alle Kuscheltier-Liebhaber und Liebhaberinnen, gleich welchen Alters.
Außerdem ist dies ein durchaus seriöses Thema, denn es geht dabei z. B. um frühkindliche Entwicklung und um die Rolle der Zärtlichkeit in unserer Gesellschaft.

Anlass für mich, diesen Blog zu starten:

  • meine Liebe zu Kuscheltieren.
    Schnauzi aus meiner Kindheit sitzt neben meinem Schreibtischund auf dem Dachboden habe ich sieben prall gefüllte blaue Säcke voll mit Kuscheltieren meiner drei Kinder stehen, die ich nicht wegschenken und nicht wegwerfen darf und die ihren Dornröschenschlaf einer neuen Kindergeneration entgegen träumen.

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  • meine Liebe zu Kuscheltieren.
    Schnauzi aus meiner Kindheit sitzt neben meinem Schreibtisch und auf dem Dachboden habe ich sieben prall gefüllte blaue Säcke voll mit Kuscheltieren meiner drei Kinderstehen, die ich nicht wegschenken und nicht wegwerfen darf und die ihren Dornröschenschlaf einer neuen Kindergeneration entgegen träumen.
  • mein Forschungsprojekt “Kuscheltiere”,
    bei dem ich die psychologische und soziologische Bedeutung der Kuscheltiere aufdecken möchte.
  • Neugier
    auf eure Erlebnisse und Erfahrungen mit Kuscheltieren
  • Hoffnung auf Anregungen, Fragen und Überlegungen
    Sicher können die Kuscheltier-Fans für mein Forschungsprojekt jede Menge Anregungen, Fragestellungen und Überlegungen beitragen.

Was könnt ihr hier in Zukunft finden?

  • interessante Ergebnisse und Hypothesen aus meiner Forschungsarbeit,
  • Geschichten über Kuscheltiere erzählen, die ich erlebt oder erfahren habe,
  • Fragen an euch zur Diskussion oder als kleine Fragebögen zum Mitmachen
  • Fotos von meinen liebsten Kuscheltieren

Wenn alles klappt, kann es hier einen richtigen Austausch geben über eines der wichtigsten Themen der Welt: das Kuscheltier.