Kuscheltiere unterwegs

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Für Kinder ist der angestammte Ort, an dem sich ihre Lieblingskuscheltiere aufhalten, ihr Bett. Kuscheltiere gehören in die direkte Nähe des Kindes, besonders auch in der Nacht.  Dort wartet es auf sein Kind, wenn das aus der Schule oder dem Kindergarten nach Hause kommt, dort ist es immer anzutreffen und für das Kind da.
Wann verlassen Kuscheltiere das Haus, wann kommen sie mit?

Unsere Kindergartenuntersuchung  hat klar gezeigt: Immer dann, wenn das Kind über Nacht von zu Hause wegbleiben wird, kommt das Lieblingskuscheltier mit: wenn es in den Urlaub geht oder zu den Großeltern in der anderen Stadt, wenn man bei der Freundin übernachtet oder im Kindergarten, auf Klassenfahrt oder auch wenn man ins Krankenhaus muss. Das Kuscheltier hat seinen angestammten Platz dort, wo das Kind schläft. Bodyguards in Plüsch….

Wenn die Kinder größer werden und die Kuscheltiere älter, scheint sich das ein wenig zu ändern. Nicht nur, dass mancher Teddy heimlich mit in den Koffer gepackt wird, wenn es auf Dienstreise geht oder ins Wellnesswochenende… man ist auch bemüht, die Mobilität der Kuscheltiere um ihrer selber willen (?) zu erhöhen. Es gibt seit einiger Zeit Angebote, wo man sein Kuscheltier als Tourist in die Welt schicken kann. Das Alter Ego schreibt dann Ansichtskarten,  genießt vielleicht den Anblick des Petersdoms, speist im Ritz…. während man selber unabkömmlich über Akten sitzt oder in Verkaufsgesprächen für Solarelemente.
Der Bodyguard wird zum Ersatzego, zum Double, das für einen die Erholung und den Genuss des Lebens übernimmt. Na denn los!

Tröster für große Kinder

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Es gibt kleine Kuscheltiere für kleine Kinder, große Kuscheltiere für kleine Kinder aber es gibt auch große Kuscheltiere für große Kinder.

Der hier, genannt „Knölli“ (oder sollte es sein Bruder „Black Jim“ sein, der mit der Goldgräbervergangenheit in Klondice?) lässt sich jedenfalls auch von großen Menschenarmen so richtig drücken.

Ergebnisse der ersten Online-Befragung

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telefon.jpg   Den ersten kleinen Fragebogen haben inzwischen  50 Leute beantwortet.

   Hier die Ergebnisse:

   Was hat Kuscheltier der Puppe voraus? (90 Werte)

Nur 2 der BeantworterInnen stellen Puppen und Kuscheltiere in der Bedeutung gleich.
Die am meisten hervorstechende Eigenschaft der Kuscheltiere ist ihr kuscheliges, weiches Fell.
Das Kuscheltier wird in erster Linie als Tröster, aber auch als Freund und Beschützer wahrgenommen.

Hat ihr Kind ein Lieblingskuscheltier? (41 Werte)

Der Trend geht ganz klar zum Besitz mehrerer Lieblingskuscheltiere (56%).
Nur wenige haben oder hatten gar kein Lieblingskuscheltier.
Für jeden Fünften ist das Lieblingskuscheltier ausgesprochen wichtig und nicht zu entbehren.

Darf man alte Kuscheltiere wegwerfen? (42 Werte)

Ein Kuscheltier wegzuwerfen ist offenbar für fast alle undenkbar (78%).
Höchstens uralte und kaputte Kuscheltiere würden einige wegtun.

Haben Sie Gegenstände als Kuscheltiere? (40 Werte)

Die meisten BeantworterInnen haben keine “Kuschelgegenstände” (87%). Kuscheltiere sind eben doch KuschelTIERE!

Haben Sie Tiere ohne Fell als Kuscheltiere? (49 Werte)Tiere, die in der Wirklichkeit gar keine Felltiere sind, treten durchaus auch als weiche Kuscheltiere auf.
Die Mehrheit zieht echte Felltiere als Kuscheltiere vor (70%).

Geschlecht

Nur 6 tapfere männliche Wesen haben den Fragebogen beantwortet. Sind Kuscheltiere doch eine weibliche Angelegenheit?

Hast du Kinder? (51 Werte)

Ein Fünftel der BeantworterInnen hatten keine Kinder. Entsprechend der Altersstatistik waren das im Wesentlichen Jugendliche und Kinder.
Fast ein Drittel der Befragten hatten Kinder, die bereits erwachsen sind.
Knapp die Hälfte hatte Kinder unter 18 Jahren.

Einen großen Dank an alle, die mitgemacht haben!

Nun war das ja eigentlich nur ein Versuchsballon, bei dem ich ein paar Fragen mehr oder weniger zufällig zusammengestellt habe. Ich wollte erst mal sehen, ob es auch funktioniert.

Der 2. Fragebogen wird klären, warum Kuscheltiere geliebt und gemocht werden, wozu sie gebraucht werden etc. Der Fragebogen ist erreichbar über die obere Menüleiste.
Hier gibt es 4 verschiedene Fragebogenvarianten, einen für Kinder und Jugendliche, einen für Eltern und zwei für die Erwachsenenperspektive, nach dem aus welcher Perspektive der Fragebogen beantwortet werden soll.

Viel Spaß beim Mitmachen!!!

Jugendamtsente

Ihre Vorstellung bin ich hier noch schuldig.

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Sie ist viel länger bei mir als Aga, die Wildgansdame.

Jugendamtsente habe ich mir 1979 bei der Einrichtung meines Büros im städtischen Jugendamt angeschafft. Sie war für die Kinder gedacht, die manchmal mit ihren Eltern in mein Büro kamen. Das Spielzimmer war ein paar Türen weiter, aber es machte mir Spaß, den anderen Kollegen im Jugendamt zu zeigen, dass eine Abteilungsleiterin durchaus neben Aktenordnern auch Kuscheltiere für ihre Arbeit braucht.

In den folgenden Jahren bekam ich meine drei Kinder, die  mich im Verlaufe der folgenden Jahre begeistert im Büro besuchten. Natürlich galt die Begeisterung nicht ungeteilt mir, sondern der Ente auf meinem Sofa, die ich nun “Jugendamtsente” betiteln musste, um eindeutig und unumstößlich klar zu machen, dass diese schöne, kuschelige Ente hier, ins Jugendamt gehörte und nicht zu uns nach Hause mitgenommen werden durfte.  Sie bekam dadurch für meine Kinder nur noch mehr Reiz und wurde freudig begrüßt, verehrt und gekuschelt, sobald eins meiner Kinder zur Bürotür hereingestolpert war.

Als ich 14 Jahre später mein Büro räumen mußte, weil ich in eine andere Stadt und einen anderen Beruf wechselte, verlangte meine damals 5jährige Jüngste im Einvernehmen mit ihren Geschwistern klipp und klar, dass Jugendamtsente mitzukommen habe.
Ich kaufte eine neue Ente, auch schön, aber mit einem anderen, fremden Ausdruck im Gesicht – eben nicht unsere Jugendamtsente – und entführte sie. NUn hat sie ihren Altersruhesitz auf meinem Kleiderschrank und schaut dort zusammen mit ihrer Freundin Aga, was ich den ganzen Tag so treibe.

Wie süß! Ein Kuscheltierleguan!

Wer mag sowas?

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Die ersten Kuscheltiere waren Bären, Hasen, Katzen, Hunde etc.

Im nächsten Schritt zog die gesamte Säugetierwelt in der Gestalt von Kuscheltieren in die Kinderzimmer einzog: Wilde Tiger und Löwen, Eichhörnchen, große Elefanten und Kamele, winzige Mäuse. Die Eigenschaften dieser Tiere wurden in gewisser Weise erhalten aber quasi für das Kind gezähmt. Der Elefant war jetzt so groß, dass man ihn in die Hand nehmen konnte, der Löwe war nicht mehr gefährlich, die Maus nicht mehr scheu und das Nilpferd drohte nicht mehr mit einem harten, spitzen Horn. Das weiche Material und die Darstellung aller Tiere als Jungtiere, als Tiere mit Kindchenschema, machten das möglich.

 

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Schließlich wurde die gesamte Tierwelt einbezogen: Stachelige Tiere waren jetzt weich und anschmiegsam, Hühner hatten kein Gefieder sondern ein Fell und Fische waren nicht mehr nass und glatt, sondern ebenfalls mit weichem Fell bezogen. In der Natur bedrohlich wirkende Tiere wie Löwen und z.B. auch als ekelig empfundene Insekten oder Vögel konnten auf einmal als niedlich erfahren und ohne jede Gefahr gestreichelt werden.

Der bisher letzte Schritt in der Entwicklung des Kuscheltiermarktes war wohl die Herstellung von Gegenständen als Kuscheldinge: Telefone, Fernsehgeräte, Autos aber auch Glückswürfel, Schuhe und Briefkästen tauchten plötzlich als Kuschelwesen auf. Ob dies von Kindern in der gleichen Weise angenommen werden wird wie die Tierformen, wird sich zeigen. Die Fähigkeit der Kinder, auch die gegenständliche Welt als belebte Welt zu sehen (Animismus) könnte dafür sprechen. Mache der weiter unten beschriebenen Funktionen kann aber z.B. ein Kuscheltier-Esel weit besser einnehmen als z.B. ein mit Kuschelmaterial bezogenes Telefon.

Meine Online-Befragung (s. oben, Fragebogen) spricht bisher nicht dafür, dass eklige Viecher als Kuscheltier so richtig beliebt werden können. Aber es gibt doch Liebhaber dafür.

Für “Kuschelgegenstände” dagegen scheint sich niemand so richtig zu begeistern.

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Männer und Kuscheltiere

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Zwei kleine Jungen warten im Buggy auf ihre Mutter, die gleich wieder kommt. Aber ein wenig verlasssen fühlen sie sich und sie brauchen Schutz. Den haben sie: das Kuscheltier und das Spielgewehr. Worauf werden sie in ihrem Leben mehr vertrauen?

Es gibt eine interessante Fotoausstellung:

Fotoausstellung “Männer und ihre Kuscheltiere
– zwischen Nähe und Distanz”: vom 03.09.2008 bis Ende Dezember 2008 im Rathaus der Stadt Harsewinkel in Nordrhein-Westfalen

mehr unter: www.harsewinkel.de

Das Kuscheltier aus Kindertagen verlieren manche Männer nie aus den Augen: Für die Fotoausstellung «Zwischen Nähe und Distanz – Männer und ihre Kuscheltiere» im Rathaus Harsewinkel haben sich rund 80 Männer mit ihren Teddys vor die Kamera gewagt. Das teilte die Stadt mit.

Für viele der Männer sei der Fototermin Anlass gewesen, sich an die eigene Kindheit und «längst vergessene Träume, Sehnsüchte und Wünsche» zu erinnern. Fotografin Dietlind Brödel-Waschke habe die Erinnerungen aufgeschrieben, die mit einer Auswahl von 60 Fotos im Rathaus gezeigt würden. Die Ausstellung ist vom 3. September bis Ende Dezember im Rathaus der Stadt zu sehen.

Die sollte man und frau sich vielleicht mal ansehen.

Dass Fünfjährige ihren Pflegetrieb offen an ihren Kuscheltieren austoben und Rotz und Wasser weinen können, wenn dieses Kuscheltier verschunden ist, das zeigte sich ja schon in meiner ersten Untersuchung.

Was aber ist mit erwachsenen Männern?
Bei meinen Internetrecherchen zum Thema Kuscheltier Blogs stieß ich wiederholt auf Chaträume und Blogs, in denen sich Männer über solche Fragen unterhielten wie “Hattest du auch als Kind ein Kuscheltier?”
Die Antworten klingen aber alle nicht unbedingt so, als würden die Männer zu ihrer Kindheitsliebe stehen. Die meisten reagierten ironisch und machten sich lustig über das Kuscheltier und diejenigen, die an ihm hängen. Besonders beliebt waren aggressive und unterschwellig auch aggressiv-sexuelle Tönungen in diesen super-coolen Beiträgen.
Sie konnten als Erwachsene nicht einmal zu ihren kindlichen Gefühlen stehen.

Na, dann können wir ja mal auf die kommende Generation hoffen.
Allerdings gibt es auch Männer die zu ihren intensiven Kuscheltiererfahrungen stehen. Ich kenne gleich ein halbes Dutzend. Alle sind über 60. Im Buch “Der Blick des Teddybären”, in denen Christa Frey Teddy-Erlebnis-Geschichten gesammelt hat, steht auch eine Geschichte, die ein Mann geschrieben hat, immerhin! Und sein Bär hieß ausgerechnet Schnauzi, so wie meiner.

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Sollte es auch jüngere Männer geben, die sich noch gerne an ihr Lieblingskuscheltier erinnern?

Was ist am Kuscheltier so euphorisierend?

Dass mir das Forschungsprojekt “Psychologie des Kuscheltiers” großen Spaß macht, wundert weder mich noch meine Leute: Ich habe Kuscheltiere, vornehmlich allerdings Teddys, geliebt,  seit ich sie im Arm halten konnte.

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Die drei Waldbären:
Mutter, Schwester und der große Waldbär

Aber zu meiner Überraschung übt das Thema auch auf die meisten anderen Menschen, die damit konfrontiert werden eine euphorisierende Wirkung aus:

  • Ältere Herren geraten ins träumerische Schwärmen, wenn sie von ihrem alten “Purkelchen” erzählen….
  • Die StudentInnen, mit denen ich die Untersuchung zusammen durchgeführt habe, waren mit erstaunlichem Feuereifer bei der Sache, hatten offenbar großen Spaß an den Interviews und auch einfach an der Beschäftigung mit dem Thema.
  • Meine Frauenärztin erzählt mir spontan und sehr engagiert von ihrem 14jährigen Sohn, der seine Kuscheltiere als Gesprächspartner einsetzt, wenn er sich mit ihr über heiklere Themen unterhalten muss.
  • Meine Freundin meinte zwar, sie könne nichts dazu sagen, denn sie hätte nie ein Lieblingskuscheltier gehabt. Aber wir staunen beide, denn anschließend führen wir trotzdem und auf ihr Betreiben hin eine einstündige, spannende Diskussion über diffizile Kuscheltierfragen.
  • Junge Mädchen gestehen, dass sie noch heute abends mit ihrem Teddy reden, wenn sie was auf dem Herzen haben.
  • Mütter fragen, ob es denn in Ordnung sei, wenn ihr Kind nur schlafen gehen will, wenn sein Schnuckibär schon im Bett liegt.
  • Väter erzählen voller Aufregung von der Katastrophe im letzen Urlaub, als plötzlich der Tiger seines kleinen Sohnes auf einer Autobahnraststätte liegen geblieben war.
  • Und die Kinder unserer Kindertagesstätte, die wir befragt haben, glühten den ganzen Vormittag vor Aufregung und Ernsthaftigkeit. Und die später dazu kommenden Hortkinder waren sauer, dass sie so was Interessantes nicht auch hatten machen dürfen (wird demnächst nachgeholt).

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in einem Stockholmer Schaufenster

Ich habe den Eindruck,  der Gedanke an Kuscheltiere berührt in den Menschen etwas, was sie ganz intensiv betrifft und was sie glücklich macht.
Es geht etwas aus von Kuscheltieren, das lässt die Menschen lächeln und im Lauf den Schritt anhalten, lässt sie stehen bleiben und den kleinen kuscheligen Wesen nachschauen, offen sehnsüchtig die Frauen und Kinder bzw. gönnerhaft entzückt (die Männer).

Was ist dieses Etwas?

Kevin füttert sein Nashorn jeden Abend

Ist das Kuscheltier eine Chance für zukünftige Väter???

Zu unserer Überraschung hat unsere Untersuchung das uralte Schema bestätigt: Nur Mädchen spielen mit Puppen. Keiner der Jungen gab an oder gab es zu, mit Puppen zu spielen.

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Einer der Jungen eröffnete der Interviewerin flüsternd und nachdem er ihr das Versprechen abgenommen hatte, dass sie niemand etwas verraten wird, dass er manchmal mit seiner Cousine mit deren Puppen spiele, sie füttere und ins Bett bringe…

Wie groß die Dunkelziffer der mit Puppen spielenden Jungen also ist, wir wissen es nicht. Tatsache ist, dass alle Jungen nach außen das Puppenspiel für sich ablehnen.

Um so interessanter, dass ein großer Teil auch der Jungen angab, mit seinen Kuscheltieren, “Vater Mutter Kind” zu spielen, es zu füttern, es anzuziehen, es zu pflegen, wenn es krank ist. Hier hatte  keiner Hemmungen, das zuzugeben.
Vielleicht ist das Kuscheltier eine echte Chance für Jungen, sich im Rollenspiel pflegende und sorgende Kompetenzen und Haltungen anzueignen! Eine Chance für die zukünftige Vätergeneration!

Bei den Mädchen spielten übrigens  knapp mehr als die Hälfte lieber mit Kuscheltieren als mit Puppen. Aber sie spielten mit ihren Kuscheltieren öfter als die Jungen Eltern-Kind Rollenspiele.

Darf ich vorstellen: das ist Aga

 zusammen mit “Jugendamtsente”, von der ich demnächst erzählen werde.

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Aga ist mein Kuscheltier, mein ganz persönliches, nicht das meiner Kinder. Ich habe sie mir im Bahnhof von Malmö gekauft im Gedenken an Aga, die alte weise Gans bei Selma Lagerlöf’s “Nils Holgersson”.
Aga war für mich als Kind eine gute, kluge Mutterfigur, die mich sehr beeindruckt hat.

Sie ist eine schöne, weiße Gans. Ihr langer Hals verbietet es, mit ihr richtig zu kuscheln. Aber ich war ja schon 45 als Aga zu mir kam. Da reichte mir unser Blickverhältnis.
Sie hat Jahre lang zusammen mit der “Jungendamtsente” auf meinem Kleiderschrank gesessen, in den ersten Jahren begehrt von meinen drei Kindern, weil sie sie nicht haben durften. In den letzten 10 Jahren eher vergessen, zunehmend grau eingestaubt, bis ich sie bei einem Großreinemachen wiederentdeckte, schneeweiß staubsaugte und ihr seitdem manchen freundlichen Blick  zu ihrem Platz in luftiger Höhe hinaufschickte.

vertraut und dennoch unbekannt